300 $ pro Tag nach 6 Monaten
Nachdem ich schon letzte Woche bei Markus und heute nochmal im Affilate Blog darüber gelesen hab, muss ich jetzt auch mal was 6monate.com bloggen. Ziel: nach 6 Monaten Aufbau-Arbeit möchte David Rittner 300 $ täglich mit Online Marketing verdienen. Durchaus ehrgeizig – so ganz ohne Vorwissen scheint er aber nicht an den Start zu gehen. Was er schreibt, scheint von Beginn an doch Hand und Fuß zu haben. Wobei ich zugeben muss, dass ich seine idR sehr ausführlichen Artikel zum Teil nur überflogen habe.
Der österreichische Markt gibt Einnahmen in dieser Größenordnung natürlich nur schwer her. Im Gegensatz zu mir und anderen Landsleuten stürzt er sich aber nicht auf den deutschen Markt, sondern startet gleich mal in Übersee durch (daher auch 300 $).
Im aktuellen Artikel stellt David das Tool AmazonHunter von Ulf Hedlund vor. Das is ja mal ein richtig geniales Tool. Es sucht Amazon-Produkte, die noch nicht bei Google-AdWords beworben werden. Die kann man dann gleich via Copy&Paste in den AdWords-Editor kopieren, noch ein paar Einstellungen vornehmen und schon hat man seine AdWords-Kampagnen eingerichtet.
Ein paar Dinge sollte man dabei aber schon beachten: die teuersten Produkte sind im Gegensatz zu dem was David und Ulf Hedlund schreiben meiner Erfahung nach bei Amazon nicht immer die lohnenswertesten. Denn je teurer das Produkt, desto länger dauert idR die Kaufentscheidung. Damit sinkt bei höherem Preis die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der Session gekauft wird – und nur dann gibt´s bei Amazon auch Provision. Außerdem gilt es natürlich zu beachten, dass Produkte aus dem Elektronik-Bereich mit max. 10 Euro Provision gedeckelt sind, sofern man nicht über das klassische Modell (das ansonsten ja eine ganze Reihe an Nachteilen mit sich bringt) vergütet wird.
Aber ich denke, die 50$ wird´s mir wert sein, dass ich das in einer ruhigen Minute mal ausprobiere.
» los, sag mir deine Meinung!
|
Yigg this! |
del.icio.us |
Wong it!

Am 27. März 2007 um 21:23 Uhr
Ich hatte heute auf der SES auch die Chance mich mit einem Österreicher zu unterhalten (er arbeitet bei tiscover.com).
Er meinte der Ösi-Markt würde durchaus auch etwas hergeben, gerade was die Endkunden angeht (da sehr kaufkräftig). Vielleicht sollte man es einfach mal versuchen – oder gibt es dort wirklich noch zu wenig Affiliate Programme?
Am 27. März 2007 um 21:50 Uhr
Das Problem ist ja nicht, dass es die Partnerprogramme nicht gibt. Nur warum sollte ich eine Website für einen 8 Mio. Markt machen, wenn ich die selbe Seite auch für einen 100 Mio. Markt (sollte mit dem gesamten dt. Sprachraum ca. hinkommen?) machen kann.
Im Online-Marketing gilt hier genau das Gegenteil zum Ofline-Marketing: je mehr eine Zielgruppe regional eingschränkt ist, desto schwieriger ist sie zu erreichen.
Würdest du eine Affiliate-Seite nur für Bayern machen?
Die meisten deutschen Shops liefern ja ohnehin nach Österreich. In den Bereichen, wo man eigene Parterprogramme bräuchte (Finanzen, Versicherungen, Mobilfunk etc.) gibt´s allerdings tatsächlich kaum noch Partnerprogramme.
Am 28. März 2007 um 20:50 Uhr
Andererseits hat man natürlich bei einem 10x kleineren Markt auch 10x weniger Mitbewerber und wenn ich mir die teilweise recht gut laufenden Regionalportale ansehe, dann denke ich schon, dass es in manchen Fällen vielleicht auch Sinn machen würde sich auf einen kleineren Markt zu konzentrieren.
Am 29. März 2007 um 08:58 Uhr
“in manchen Fällen” ist das richtige Stichwort. Aber halt wirklich nur in manchen Fällen. In den meisten Fällen ist es deutlch einfacher, sich auf den größeren Markt zu stürzen, weil
“bei einem 10x kleineren Markt auch 10x weniger Mitbewerber”
diese Rechnung mit Sicherheit nicht stimmt. Zumindest nicht, wenn der kleinere Markt so eng mit dem größeren verbunden ist, wie das bei D&Ö der Fall ist.
Wenn man bei Google die Suche nach “Seiten aus Österreich” einschränkt, ist die Konkurrenz zwar deutlich kleiner, aber das machen ja die wenigsten – zumindest nicht bei der ersten Suche.
Bei AdWords ist liegt das Verhältnis von Anzeigen für Deutschland zu Anzeigen für Österreich je nach Branche erfahrungsgemäß so zwischen 2:1 und 5:1 – auf jeden Fall weit entfernt von 10:1
Am 29. März 2007 um 10:04 Uhr
Ich hab mir mal Google.at angesehen (zum allerersten Mal
und interessanterweise sind die Ergebnisse den deutschen doch sehr ähnlich. Wenn ich z.B. “OTTO” eingebe – dann ranked Otto.de auf Platz 1 und Ottoversand.at nur auf 2 – irgendwie schon komisch, oder?!
Am 29. März 2007 um 11:10 Uhr
Naja, ich finde das im Prinzip schon richtig von Google. at-Domains haben auf google.at schon einen Bonus. Aber so lange man die Suche nicht auf “Seiten aus Österreich” einschränkt, spielen natürlich die deutschen Seiten mit. Und die dt. Top-Seiten sind idR schon sehr stark – da ist es trotz des .at-Bonus dann nicht ganz einfach, nach vorne zu kommen.