Indizieren von Tracking-URLs verhindern

Ich unterbreche meine Sommerpause mal ganz kurz aus aktuellem Anlass. Wie ich bei Ranking Konzept gelesen habe, dürfte Yahoo teilweise die Tracking-URLs von AdWords-Anzeigen indizieren.

Nun weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie Yahoo mit Duplicate Content umgeht. Aber auch im Google-Index können solche URLs auftauchen. Nämlich dann, wenn User die Seite mit Social Bookmarking Diensten bookmarken.

Daher sollte man ohnehin darauf achten, die robots von Seiten mit den SEM-Parametern fern zu halten. Dafür gibt´s mehrere Möglichkeiten:

Man kann etwa die Parameter mittels mod-rewrite in eine Verzeichnisstruktur bringen. Der Eintrag in der .htaccess sieht dann z.B. wie folgt aus:

RewriteEngine on
RewriteRule ^adwords/(.*)$ adwords?$1

Danach braucht man nur noch die Bots mittels robots.txt aus dem adwords-Verzeichnis auszusperren.

Eine weitere Möglichkeit wäre, über den robots-Metatag. Das sieht dann so aus:

<?PHP
if ($adwords == “”)
{
echo “<meta name=\”robots\” content=\”index, follow\”>”;
}
else
{
echo “<meta name=\”robots\” content=\”noindex, nofollow\”>”;
}
?>

Wenn der Paramter adwords leer ist, wird also “index, follow” ausgegeben. Ansonsten wird “noindex, nofollow” ausgegeben.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch, die Parameter in einem Cookie zu speichern und dann gleich mit einem 301-redirect auf die Seite ohne Parameter weiterzuleiten.

Wie heißt es so schön: viele Wege führen nach Rom ;)


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2 Reaktionen zu “Indizieren von Tracking-URLs verhindern”

  1. florian

    Schöner Artikel! Ich verwende seit einiger Zeit die erste Methode (etwas abgewandelt), da ich befürchte dass durch die Cookie-Methode das Tracking zu sehr verfälscht wird. Es erlaubt ja nicht jeder Cookies. Wie siehst du das ?

  2. Markus

    Ich hab bisher die zweite verwendet, weil das das erste war, was mir damals – als ich damit begonnen habe – eingefallen ist. Die erste finde ich aber irgendwie sauberer.

    Zu der Cookie-Methode: der Anteil der User, die Cookies deaktiviert haben, ist doch sehr gering. Und die Wahrscheinlichkeit, dass man dann grade so einen erwischt, der dann die Seite auch bei Mr. Wong & Co. bookmarked, ist schon sehr gering. Vor allem hat man mit einer Parameter-URL sicher noch kein DC-Problem. Da müssten sich also schon einige finden.

    Die Methode hat schon auch was für sich. Die Besucher bekommen eine saubere URL angezeigt. Wen sie diese dann bookmarken oder irgendwo verlinken, ist das natürlich besser, als wenn das mit der Parameter-URL passiert.

    Zum weiteren Tracking sollte der Parameter ja ohnehin in einem Cookie gespeichert werden. Außer man hat eine Landingpage, die nur zur Durchreise dient. Aber wenn man eine Seite hat, wo Besucher auch mal wiederkommen, führt da kein Weg dran vorbei. Da hast du mit dem Cookie deutlich weniger Tracking-”Ausfälle” als bei direkter Übergabe des Parameters. Dazu hatte ich auch schon mal was geschrieben: http://my.affiliate-life.at/subid-tracking-in-der-praxis

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