Netzwerkabhängiges Tracking richtig gemacht

Vorweg erstmal eine Erklärung der Überschrift: Mit “netzwerkabhängigem Tracking” ist gemeint, dass der Trackingcode am Ende einer Transaktion nur ausgegeben wird, wenn die Merchant-Seite zu Beginn mit einem entsprechendem Parameter in der URL aufgerufen wird. Das ganze hatte ich auch schon mal in Zusammenhang mit der Cookie-Lüge genauer erläutert.

Für den Merchant gibt es dafür durchaus nachvollziehbare Gründe. Das Problem ist allerdings, dass im Normalfall die Cookie-Laufzeit des Netzwerk-Cookies ausgehebelt wird, weil bei neuerlichem Aufruf der Merchant-Seite dieser Parameter in aller Regel fehlt.

Wie man es dennoch richtig machen kann, zeigt Inga, bzw. das Partnerprogramm von Jochen Schweizer:

  1. Gegencookie setzen: d.h. der Shop selbst setzt einen Cookie, in dem gespeichert wird, über welches Netzwerk der Besucher gekommen ist. So kann auch bei neuerlichem Besuch des Shops der passende Tracking-Code ausgegeben werden.
  2. Affiliates informieren, damit diese die Deeplinks richtig setzen können.

Sehr schön, Danke!


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4 Reaktionen zu “Netzwerkabhängiges Tracking richtig gemacht”

  1. Manuel Kester

    Einen Hinweis möchte ich zum Thema Gegencookies geben:

    Sicherlich ist ein solches Vorgehen durch Merchants aus verschiedensten Gründen gerechtfertigt und in Ordnung.

    Allerdings sollte jedem klar sein, dass durch den Einsatz von Gegencookies das Tracking maßgeblich vom Merchant abhängt, da er schlußendlich entscheidet, wann ein Netzwerk-Trackingcode überhaupt aufgerufen wird.
    Dies kann auch immer dann zu Kommunikations- und Kontrollproblemen mit den Affiliates führen, wenn die Cookie-Lifetime des Gegencookies von der im Netzwerk eingestellten Netzwerk-Cookie-Lifetime abweicht.

    Fazit: Gegencookies setzen die Trackingkompetenz, -technologie und -qualität der Netzwerke ausser Kraft (Wiederkehrer-Erkennung etc.). Dennoch gibt es auch Punkte die im Einzelfall für den korrekten Einsatz von Gegencookies sprechen können.

  2. Markus

    “Allerdings sollte jedem klar sein, dass durch den Einsatz von Gegencookies das Tracking maßgeblich vom Merchant abhängt, da er schlußendlich entscheidet, wann ein Netzwerk-Trackingcode überhaupt aufgerufen wird.”

    Naja, ich würde mal sagen, das ist ja generell so. Auch wenn ohne Netzwerk-Parameter gearbeitet wird, ist es letztendlich vom Merchant abhängig, ob der Trackingcode (richtig) ausgegeben wird.

    Der Hinweis mit der Laufzeit ist natürlich gerechtfertigt. Hab das jetzt grade mal bei Jochen Schweizer kontrolliert. Die haben ja kürzlich die Cookie-Laufzeit auf 1 Jahr verlängert. Und sie haben dabei auch nicht auf den Gegencookie vergessen – der läuft jetzt ebenfalls ein Jahr.

    Klar, man hat ein Glied mehr in der Trackingkette, dass nicht reißen darf. Dass das – auch wenn´s noch so gut gemacht ist – kein Vorteil sein kann, ist klar.

  3. Manuel Kester

    Wenn grundsätzlich und immer das Netzwerktracking aufgerufen wird, dann und nur dann ist das Netzwerktracking wie es per se sein soll und vom Merchant unabhängig.

  4. Markus

    Ja klar, da wird dir kein Affiliate widersprechen ;)

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