Themenrelevante Märchenstunde

8. November 2007

Am Montag hat Johannes alias Sistrix die Bedeutung der Themenrelevanz von Backlinks als in seinem Blog als Märchen enttarnt. Was mir zu allererst dabei auffiel, ist die für Zahlen- und Analysefetischist (und das ist durchaus positiv gemeint!) Johannes ungewohnt unwissenschaftliche Abhandlung des Themas.

Nun traue ich der Einschätzung eines Alpha-SEOs grundsätzlich doch mehr als meiner eigenen. Trotzdem ist mein “Gefühl” zu dem Thema ein etwas anderes. Henning hat ja schon seine anders lautende Meinung geäußert und auch in den Kommentaren bei Sistrix gibt es den einen oder anderen Zweifler. Da meine Einschätzung nicht ganz so schwarz/weiß aussieht, möchte ich dir hier mal zur Diskussion stellen.

Ich denke man muss hier unterscheiden zwischen zwei Dingen, die ich jetzt mal general authority und semantic authority nenne. Domains mit starker general auhotity sind sehr trust-starke Seiten, die als Linkgeber für beliebige Keywords Seiten in den SERPs ordentlich nach vorne schieben können. Die Themenrelevanz spielt hier also keine Rolle. Semantic authorities sind dagegen Seiten, die Ihre Hub-Wirkung nur für Keywords aus Ihrem Keyword-Bereich voll entfalten. Hier wirkt ein Link mit entsprechenden Keywords deutlich stärker, als ein themenfremder Link.

Soweit meine Bauchgefühl-Theorie.

Der Beobachtung, dass gerade bei stark umkämpften Keywords die Themenrelevanz kaum eine Rolle zu spielen scheint, widerspricht diese Theorie jedenfalls nicht. Starke general authorities gibt´s einige, richtig gute semantic authorities für jedes Keyword vermutlich bestenfalls eine handvoll – und das sind dann idR Mitbewerber. Von dort wird man also kaum einen Link bekommen. Um bei umkämpften Keywords gut zu ranken, braucht man also vor allem Links von starken general authorities.

Nachdem sich unter meinen Lesern ja doch einige befinden, die von SEO deutlich mehr verstehen als ich, würde mich mal eure Meinung dazu interessieren. Kommentare sind also mehr als willkommen.

PS: Für den Fall, dass diese Theorie total schwachsinnig sein sollte, sage ich lieber gleich dazu, dass es sich hierbei um eine Wette handelt. Und zwar habe ich gewettet, dass ein gewisser SEO in seinem Blog die Theorie öffentlich zerreist. Genialer Plan, nicht wahr?

Mehr Freizeit – jetzt für 29,99 Euro

29. Oktober 2007

Eigentlich wollte ich doch wieder etwas regelmäßiger bloggen. Allerdings fehlt mir leider etwas die Zeit dazu. Aber zum Glück gibt´s ja Google. Google hilft. Und tatsächlich schien es so, als wäre die Lösung meiner Zeitprobleme nur einen Klick entfernt:

Freizeit bei Westfalia

Was sagt man da. Noch dazu richtig günstig. Nur 29,99 Euro – WOW!

Wie sich herausstellte, gibt es für die 29,99 aber doch nur einen (?) “Freizeit- und Wanderschuh”. Tja, wirklich schade.

Und was lernen wir daraus? Stelle nie eine Produktliste ungesehen bei AdWords ein. Und schon garnicht auf BroadMatch!

PS: OK, solche Anzeigen sind jetzt nichts neues mehr. Aber mit Preisangabe hab ich sowas noch nicht gesehen :)

Netzwerkabhängiges Tracking richtig gemacht

22. Oktober 2007

Vorweg erstmal eine Erklärung der Überschrift: Mit “netzwerkabhängigem Tracking” ist gemeint, dass der Trackingcode am Ende einer Transaktion nur ausgegeben wird, wenn die Merchant-Seite zu Beginn mit einem entsprechendem Parameter in der URL aufgerufen wird. Das ganze hatte ich auch schon mal in Zusammenhang mit der Cookie-Lüge genauer erläutert.

Für den Merchant gibt es dafür durchaus nachvollziehbare Gründe. Das Problem ist allerdings, dass im Normalfall die Cookie-Laufzeit des Netzwerk-Cookies ausgehebelt wird, weil bei neuerlichem Aufruf der Merchant-Seite dieser Parameter in aller Regel fehlt.

Wie man es dennoch richtig machen kann, zeigt Inga, bzw. das Partnerprogramm von Jochen Schweizer:

  1. Gegencookie setzen: d.h. der Shop selbst setzt einen Cookie, in dem gespeichert wird, über welches Netzwerk der Besucher gekommen ist. So kann auch bei neuerlichem Besuch des Shops der passende Tracking-Code ausgegeben werden.
  2. Affiliates informieren, damit diese die Deeplinks richtig setzen können.

Sehr schön, Danke!

Affilinet Pokernight Wien

22. Oktober 2007

Am Freitag war es endlich so weit. Zum ersten Mal war ich als Heimschläfer bei einem Affiliate-Event! Dank der Sponsoren Skill7 und mybet war die vierte und letzte Station der affilinet Pokernights in Wien zu Gast. Und zwar auf Fridays Dachterasse – nein, nicht DIE Dachterasse, sondern vielmehr das “Hochplateau” im TGI Fridays, wo auf 4 Tischen gepokert wurde, bis die Karten glühen.

Spielbericht

Nach einer guten Hand (J-J) zum Start ging´s zunächst miserabel weiter. Mit ca. 400 Chips (von anfänglich 2.000) hab ich mich noch irgendwie bis zur Pause gerettet. Zu diesem Zeitpunkt waren noch 12 Affiliates im Rennen (+ einige Spieler der Sponsoren, die ja nicht um die Preise bzw. Finalplätze spielten). Nachdem es 10 Finalplätze gab, hieß das Motto also “aussitzen” – so musste ich auch mal A-Q suited wegschmeißen, nachdem davor schon 4 Mitspieler bezahlt hatten (und gut wars). Kurze Zeit später wurde der Tisch aufgelöst und ich kam mit ganzen 150 Chips zum anderen Tisch, wo ich auch gleich under the gun war. Mit KQ musste ich also All-In gehen und bekam grade noch am River den König. In der nächsten Runde bekam ich 10-4 im Big Blind. Nachdem niemand erhöhte, bekam ich sogar den Flop zu sehen. Und siehe da, ich hatte sogar das Top Pair getroffen. Mein All In wurde von einem Flush Draw gecalled, der zum Glück nicht mehr aufging. Und plötzlich war ich wieder im Rennen ;)
Nachdem ich noch einen dritten Pot gewonnen hatte, spielte ich dann etwas riskanter. Der Finalplatz war sicher und es gab nix mehr zu verlieren. Als ich dann ein Paar Damen bekam, machte ich den Fehler, den ich bei guten Händen recht häufig mache: ich spielte sie erstmal nicht. Also kam, wie es kommen musste, und im Flop tauchte der König auf. Mein Gegenüber setzte 300 und ich war der einzige, der noch mitging. Die Karte am Turn änderte nichts an den Positionen (wie heißt nochmal der Fachausdruck für so eine Karte? fällt mir grad net ein). Ich checke, Kollege geht All In. Den König hab ich ihn nicht so recht geglaubt, also calle ich (mit weniger Chips). Und ich hatte recht. Er hatte keinen König. Sondern einen 5er-Drilling :(

Das reichte am Ende für Platz 6 und den souveränen Einzug ins

Finaaaaaaaaaaale, Finaaaaaaaaaaaale!

Nach dem Out

…ging es dann am Nebentisch noch Just for Fun weiter. Dabei bekam ich das erste mal in meiner knapp 1-jährigen Poker-Karriere ein Straight Flush zu sehen. Christoph Michael Fritz, seines Zeichens Head of Publisher Development bei affilinet, war der Glückliche, der auch mit einigen weiteren guten Händen die Affiliates gnadenlos über den Tisch zog. Soso, das versteht man also unter Publisher Development… ;)

Special Thanks to…

  • Cheforganisatorin Veronika Mempel für die tolle Organisation einer tollen Veranstaltung!
  • die MitarbeiterInnen von affilinet, die ihren Job als Dealer richtig gut machten! Alle Achtung!
  • die Sponsoren mybet und vor allem Skill7, die neben anderen netten Preisen für die ersten 10 einen 500er Pokerkoffer spendierten!
  • Mr. Pocket Rockets, den eidgenössichen Modelleisenbahn-Bauer und passionierten After-Hour-Dealer Mika

Also was soll ich noch sagen – war wirklich ein super Event und ich freu mich schon auf München!

Für die Fotos war einmal mehr Henning zuständig, der extra aus München anreiste, beim Finale aber vermutlich leider doch nur Zuschauer sein wird.

Zango, Europa und Value Click

18. Oktober 2007

Der AffiliateFairPlay Blog berichtete schon vor einigen Wochen darüber, dass Zango (» wer ist das?) eine Niederlassung in UK eröffnet, um den europäischen Markt besser bedienen zu können. Wie einige sicher wissen, ist Zango ja schon seit langem auch in Deutschland äußerst aktiv. Diese Aktivitäten wollen Sie nun offenbar weiter ausbauen. Da kommt Freude auf…

Was interessantes gab´s dann auch letzten Dienstag zu lesen:  Zango ist Kunde von Value Click!

Zu den Hintergründen: Value Click ist bekanntermaßen die Muttergesellschaft des weltweit größten Affiliate Netzwerkes Commission Junction (CJ). CJ distanziert sich öffentlich von den Methoden von Zango. D.h. sie haben schon vor längerer zeit die Zusammenarbeit mit Zango (damals wohl noch 180solutions) beendet und schmeißen auch Affiliates raus, die über die Zango-Software CJ-Links an den Mann bringen. Auch wenn man da nicht allzu konsequent zu sein scheint, wie ich mittlerweile von Ben Edelman erfahren habe. Aber das ist wieder eine andere Geschichte…

Jedenfalls hat der Kollege vom AffiliateFairBlog auf einer Seite der NY Post eine Anzeige von Zango entdeckt. Dabei wurde eine kostenlose “SpamBlockerUtility” beworben. Ebenso kostenlos dazu gibt´s offensichtlich die Adware von Zango.
Also sieht sich der Kollege mal an, über wen die Anzeige ausgeliefert wird. And the winner is: FastClick – ein Tochterunternehmen von ValueClick.

So while CJ may have kicked Zango from the CJ network and say CJ publishers are not allowed to run campaigns through adware such as Zango, ValueClick seems to have no problem with having Zango as a client promoting the very software that has been deemed unacceptable within the CJ network. ValueClick seems to have no problem accepting a client through VCMedia which is a  platform for fraudulent commissions by CJ Publishers.

Tja…

Abgesehen von diesem Interessenskonflikt ist auch die Tatsache interessant, dass Zango auf einer extrem trafficstarken Seite wie jener der NY Post beworben wird. Zango ist also nicht nur durchaus kreativ wenn´s um die Verbreitung ihrer Software geht, sondern investiert da auch ganz ordentlich Kohle. Oder vielleicht doch nicht? Ein Schelm, wer böses denkt…

Wein, Wein und nochmal Wein

18. Oktober 2007

So, bevor es wieder mit etwas themenaffinieren Artikeln weitergeht, muss ich noch einiges in Sachen Wein loswerden:

Schon vor längerer Zeit hatte ich ja bei Frank´s Wein Blog ein Fläschchen Zweigelt Spätlese gewonnen. Und da ich versprochen hatte, über die Verkostung zu berichten, hole ich das an dieser Stelle mal nach. Wobei ich voraus schicken muss, dass ich alles andere als ein Experte bin. Bestellt hatte ich ja eine Spätlese, wobei ich eigentlich eher an einen Weißwein gedacht hatte. Rotwein-Spätlesen sieht man eigentlicht recht selten. Auf den Rückseitenetikett der Flasche war dann auch zu lesen, warum das so ist. Die Zweigelt-Trauben (und ich nehme an, das gilt auch für andere Rotweintrauben) erreicht nicht in jedem Jahr den erforderlichen Zuckergehalt. OK, kommen wir zum Wesentlichen: die Zweigelt Spätlesen aus dem Weingut Hafner aus dem burgenländischen Seewinkel ist ein absolut feiner Tropfen. Auffällig ist der geringer Alkoholgehalt von 8,5%. Der süße Wein ist sehr mild und harmonisch, daher auch sehr süffig und – zumindest in unserem Fall – schnell vernichtet ;)
Hat es auf jeden Fall auf Anhieb zu meinem Lieblings-Rotwein gschafft.

Einen deutlich trockeneren Tropfen bekam ich vor einiger Zeit von Valentins geschickt. Der Bordeaux mit der dem Ego schmeichelnden Aufschrift “Markus Burkert, Top-Affiliate 2007″ war dann schon eher was für echte Rotwein-Liebhaber.  Das Partnerprogramm von Valentins wurde ja vor kurzem von Nonstopconsulting übernommen. Ein Schritt, der mich durchaus überraschte, nachdem es sich hier um eines der wenigen wirklich gut selbstbetreuten Partnerprogramme handelte. Bisher hab ich ja von Valentins immer Blumen bekommen. Vom Wein hat man dann doch etwas länger was. Obwohl… nein, eigentlich doch nicht… ;)

Und auch das nächste Weinpaket kam von NSC. Diesmal von Gourmondo. Nachdem ich bei der letzten Aktion schon das asiatische Biere-Geschenkset abgeräumt hatte (das übrigens wirklich nur was für experimentierfreudige Biertrinker ist), kam vor ein paar Tagen die kleine Weinprobe. Ein Geschenkset aus sechs Weinen ohne Bezeichnung auf dem Etikett. Die sechs Weine soll man dann wohl nach den Informationen auf den Spielkarten erkennen. Nun kann ich ja grade mal einen Chardonnay von einem Bordeaux unterscheiden. Von daher werd ich dieses Spielchen wohl wirklich mal ausprobieren.

Also nochmal herzlichen Dank an alle Weinversender!

Markieren mit Farbkügelchen…

16. Oktober 2007

…auch Paintball genannt, gab´s letzte Woche in Dornbirn/Vorarlberg. Das war ja mal ein richtig geiles Event! Ins Leben gerufen wurde das ganze von Inga und dem Team von Jochen Schweizer nach einer Idee von Montiman Sascha. Erstmal ein großes Dankeschön dafür und natürlich für die Einladung.

Ich bin nun wohl endgültig der letzte, der seinen Senf dazu gibt. Ja, was soll ich sagen, die Heimreise hat halt ein bissl gedauert. Da hat man mal ein Event in der Heimat und hat trotzdem die längste Anreise. Aber es hat sich gelohnt.

Ich hatte die Ehre, in einem Team mit Inga, Dirk, Flo, Stefan und last but not least dem Mediadonis himself anzutreten. Zu Beginn hatten wir leichte organisatorische Probleme, die wir dann aber ganz gut in den Griff bekommen haben. Der Höhepunkt kam dann bei der letzten Spielvariante Capture Flag, bei der die Fahne der Gegner geklaut werden musste. Jemand aus unserem Team – nennen wir ihn Florian1 – hatte es etwas eilig mit dem Abnehmen des Kopfschutzes. Daher mussten wir im darauf folgenden Spiel zu dritt antreten. In einem heroischen Kampf konnten Stefan, der Wraminator und meine Wenigkeit dem späteren Siegerteam ein Unentschieden abringen. Für den Gesamtsieg hat´s aufgrund der anfänglichen Schwäche aber nicht mehr ganz gereicht.

Am Abend wurden dann im Tippi einige äußerst vielversprechende Geschäftsmodelle vorgestellt bzw. neu erfunden. Die SEOs scheinen dann aber doch nicht ganz so geschäftstüchtig zu sein, wie man allgemein meint. Oder wie sonst lässt es sich erklären, dass bis heute Domains wie faekalfetisch.de oder gebrauchteweindeln.de noch frei sind?

OK, nachdem eh schon so viel dazu geschrieben wurde, erspare ich mir mal weitere Details und verweise dafür auf Berichte von Inga, Sascha, Flo, Stefan, Mediadonis, Yellow Friday, Dennis, Dirk, Nils und Henning.

Und weil´s so schön war, und ich keine Kamera dabei hatte, hab ich einfach Bild- und Tonmaterial wild zusammengeklaut und bei YouTube hochgeladen. Ich hoffe mal, das niemand was dagegen hat. Die meisten Fotos stammen von Inga und sind auch hier zu finden. Einzelne Bilder waren dann noch von Nils und Stefan dabei.

Ein richtiges Video sollte es dann in Kürze bei Skuub geben.

Auf zur OMD

23. September 2007

So, morgen geht´s nach Düsseldorf. Tradedoubler hat seinen Publisher-Event kurzfristig eine Stunde vorverlegt. Air Berlin hat sich bezügl. einer Ververlegung des Fluges allerdings wenig flexibel gezeigt. Und das obwohl ich dieses Jahr schon zum dritten mal mit Air Berlin fliege. Immer diese unflexiblen Großunternhemen. Naja, wie auch immer – jedenfalls werde ich dann mit etwas Verspätung eintreffen.

Eigentlich wollte ich nur kurz bescheid sagen, dass es diese Woche daher naturgemäß wieder recht ruhig werden wird, hier im Blog.

Vielleicht schaffe ich es ja gegen Ende der Woche noch, ein bisschen was über die OMD zu bloggen. Aber das werden andere wohl ohnehin zur Genüge tun.

Ansichtskarten-Spam nimmt zu

21. September 2007

In letzter Zeit liest man ja gelegentlich schon mal, dass selbst Affiliates Ansichtskarten verschicken. Nun hab ich auch eine bekommen – allerdings nicht von einem Affiliate, sondern von einem gewissen Markus K., der wohl gerade an der Cote d ´Azur ein paar Tage entspannt.

Und er macht auch nichtmal ein Hehl aus seiner eigentlichen Motivation:

Während meines Urlaubs kam mir als fleissiger Leser Deines Blogs die Idee eines netten Linkbaits ;-)

Ha! Als ob ich darauf reinfallen würde! ;)

Aber ich wünsche natürlich trotzdem noch ein paar entspannende Tage vor der OMD.

Wie man als Affiliate seinem Merchant negative Presse bescheren kann…

20. September 2007

…zeigt gerade ein Affiliate des schweizer Lebensmittel-Shops LeShop.ch, dem Online-Shop der Supermarkt-Kette Migros.

Bei styropor.digital bin ich auf die Geschichte gestoßen, dass bei der Suche nach Coop (ebenfalls ein schweizer Supermarkt) eine Anzeige für LeShop bei den AdWords erscheint. Was jedoch weder der Presse (die Tageszeitung heute berichtete darüber) noch den eidgenössischen Bloggern aufgefallen ist: die Anzeige läuft über Tradedoubler – wird also nicht von Migros selbst, sondern von einem Affiliate geschaltet. Umso verwunderlicher, dass die Anzeige nach Tagen noch immer online ist.

Wenn die Anzeige von Migros selbst käme, könnte man unter Umständen noch den Leitsatz “es gibt keine schlechte Presse” geltend machen. Aber für den Affiliate kann das einfach nur teuer werden. Bin mal gespannt, ob man davon noch was hört.

Nachdem Kollegen von Tradedoubler hier wohl mitlesen weiß man dort auch spätesntens jetzt bescheid. Das wirft für mich die Frage auf, ob ein Netzwerk in solchen Fällen etwas unternehmen müsste? Ich würde vermuten, dass das von der vertraglichen Konstellation abhängt. Wenn ich richtig liege, ist gerade Tradedoubler bei der Sache fein raus. Denn im Gegensatz zu den meisten anderen Netzwerken haben Affiliate und Merchant hier ein direktes Vertragsverhältnis.

Naja, nächste Woche auf der OMD kann ich ja gleich mal nachfragen.

Nachtrag: Ich könnte mir vorstellen, dass das Ganze vom Affiliate garnicht mal beabsichtigt ist. Er hat möglicherweise nur leshop als broad match gebucht – und wird so auch bei coop geschaltet. Das wäre wohl doch etwas stümperhaft – aber der Anzeigentext macht ja auch nicht gerade einen professionellen Eindruck.