Zango bedient sich bei Revver
Letzte Woche sorgte jenseits des großen Teiches eine Story rund um Zango für Aufsehen und schaffte es sogar auf die Digg-Startseite. Da ich bisher in keinem deutschsprachigen Blog etwas darüber gelesen habe, nehme ich mich mal nachträglich der Geschichte an.
Für diejenigen, die nicht wissen, wer oder was Zango ist, hatte ich das hier schon mal erklärt.
Zur Story: Chris Pirillo sucht bei Google nach seinem Nachnamen. Er war recht überrascht, als dort an dritter Stelle der Ergebnisse eine Seite von zango.com zu finden war. Es stellte sich heraus, dass dort eines seiner Videos zu finden sein soll, das er auf diversen Video-Portalen eingestellt hat. Allerdings muss man sich die zango-Software downloaden, um sich das Video dort ansehen zu können. Zango erweckt also den Eindruck, dass man die Software benötigt, um das Video ansehen zu können. Ein Video, dass auf vielen anderen Plattformen frei – also ohne Sotware-Download oder Registrierung – verfügbar ist. Chris hat es bei Zango natürlich nicht eingestellt. Er möchte mit dieser [Zitat]Crapware[/Zitat] nichts zu tun haben.
Wie sich herausstellte, bedient sich Zango bei Revver über deren offene API. Später gab es dann auch noch Stellungnahmen von Revver und Zango. Kurzfassung: Revver meint, Zango kann die API eben nutzen wie jeder andere auch. Und der Boss von Zango meint wenig überraschend, sie verstoßen gegen keine Regeln und die Software ist keine “Crapware”.
Wer sich die ganze Geschichte lieber von Chris erzählen lassen möchte (ohne Software-Download natürlich) – bitteschön:
Ob das ganze rechtlich einwandfrei ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Es zeigt auf jeden Fall, dass Zango sehr kreativ ist, wenn es darum geht, diese wahnsinnig nützliche Software an den Mann zu bringen.
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